Im Kern
Manchmal entscheidet ein einziger Moment über Traum oder Ende.
Für uns war es ein Kran, ein Absturz – und ein WhatsApp-Gruppentitel. Aus „MaMa“ wurde BrauDich.
Am Anfang stand die Euphorie: Alles war vorbereitet für den Umzug, wir waren soweit – es konnte losgehen mit dem Verladen. Dann, im März 2020, passierte das Unfassbare: Die Brauanlage stürzt ab. Ein Gurt löst sich – und über 85.000 Euro liegen in Trümmern auf der Straße. Vom Kran gefallen. Alles kaputt. Unser Traum am Boden zerstört.
In diesen Tagen änderte ich den Titel unserer WhatsApp-Gruppe. Aus „MaMa-Bräu“ wurde „Trau Dich – und BrauDich“. Und genau das war das Gefühl: Nicht aufgeben. Weitermachen, auch wenn es richtig daneben geht. Jetzt erst recht.
Daraus entstand unser Name. Und unser Programm. BrauDich. Anders frisch.
Für mich war es nicht nur eine schöne Geschichte. Es war unternehmerische Verantwortung – mit echtem Risiko. Ich stand selbst in der Pflicht, Entscheidungen zu treffen, die über Sein oder Nichtsein entscheiden. Genau diese Erfahrung macht den Unterschied: Ich führe Menschen in ihre Zukunft nicht theoretisch, sondern aus der Praxis. Mit eigenem Unternehmen, mit Rückschlägen und Erfolgen, mit allem, was dazugehört.
Dieses Zukunftsbild – Frische mit Mut – hat uns durchgetragen. Durch Rückschläge, durch Corona, durch Zweifel. Es machte uns zur Bierliebe, zur Marke, zur Community. Heute sind wir Hessens beliebteste Mikrobrauerei. Nicht, weil wir die meisten Hektoliter verkaufen. Sondern weil wir eine Geschichte erzählen, die Menschen berührt.
„Aus Trümmern wächst Geschichte – und manchmal ein Kult.
Heute sind wir Hessens beliebteste Mikrobrauerei. Nicht, weil wir die meisten Hektoliter verkaufen. Sondern weil wir eine Geschichte erzählen, die Menschen berührt. Mehr dazu findest du auf braudich.beer.
Frage an den Leser
Und du – was war dein größter Absturz, der dich am Ende weitergebracht hat?